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Ultracycling und Alpenpaesse

Tokyo – Tag 1

Nach gut elf Stunden Flug haben wir endlich Japan erreicht. Da der Anflug von Westen erfolgt fliegen wir noch einmal quer über die Hauptinsel um unser Ziel Tokyo zu erreichen.

Obwohl es bewölkt ist, gibt es doch immer mal die Möglichkeit einen Blick auf das Land zu werfen. Es präsentiert sich hügelig und grün mit viel Wald.

Auch beim direkten Anflug auf Tokyo gibt es noch viel Grün zu sehen. Da der Flughafen Narita ca. 70 km von der Stadt entfernt liegt, zeigt sich das Bild der riesigen Großstadt von oben noch nicht.

Der Flug mit Japan Airlines war angenehm, sofern ein Langstreckenflug in der Economy Class angenehm sein kann. Aber die Beinfreiheit war wirklich sensationell gut, das Essen klasse, das Entertainmentsystem ebenso, kein Vergleich mit meinen bisherigen Erfahrungen, wo man Glück hatte, wenn die Knie nur geradeso den Sitz vor einem berühren.

Anyway, die Grenzkontrolle am Flughafen ist schnell passiert, da ich das erste mal seit langem wieder ohne Fahrrad reise, ist das mit dem Gepäck ein Klacks, und den Treffpunkt für das Shuttle finde ich Dank einer hilfsbereiten Dame auch recht schnell.

Nur mein Shuttle kommt nicht. Da mir mein Vodafone Vertrag in Japan keinerlei bezahlbare Option zum Telefonieren bietet, wende ich mich an einen Infoschalter. Das Personal ist superfreundlich und hilfsbereit, aber die haben auch keine Informationen zum Shuttle Service. Schließlich ruft eine der Damen mit ihrem Handy meine Notfallnummer an, und so kommt der Fahrer, mit 40 Minuten Verspätung.

Nach einem kleinen Fußmarsch durch das Parkhaus machen wir uns endlich auf den Weg in die Stadt. Mit mir im Kleinbus sitzt nur noch eine Austauschstudentin aus England.

Es dauert etwas bis wir Tokyo erreichen, dann zeigt es sich aber gleich beeindruckend und je näher wir dem Hotel kommen umso interessanter wird es.

Das Hotel ist mitten in der Stadt und in einem lebhaften Viertel gelegen. Der Checkin läuft glatt, das Zimmer ist spitze. Sehr klein, aber für mich genau richtig, nämlich im 10. Stock und selbstverständlich gibt’s Gigabit Wifi auf dem Zimmer. Gegenüber liegt ein Bioladen und direkt daneben ein 7-eleven. Perfekt.

Nachdem ich meinen Koffer abgestellt habe, gehe ich erst mal ein bisschen die Gegend durchkämmen. In einem kleinen Stehgrill esse ich eine leckere Suppe und hole mir dann die Simkarte für’s iPhone. Telefonie ist für Nichteinheimische leider nicht so ohne weiteres zu bekommen, aber Datenvolumen Internet ist kein Problem und preislich fair.

Nachdem ich noch ein bisschen die Atmosphäre der Stadt aufgenommen habe gehe ich recht früh ins Hotel und lege mich hin. Im Flugzeug habe ich wenig geschlafen, und da hier die Zeitverschiebung +7 ist, muss ich wohl mit etwas Jetlag rechnen.

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