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Ultracycling und Alpenpaesse

RAAM 2019 – Zwischenbericht

Eigentlich wollte ich dieses Jahr mal aussetzen mit den RAAM Berichten, da die späten Nachwirkungen des Rennens 2017 mich das letzte halbe Jahr doch sehr in Mitleidenschaft gezogen haben, so dass ich eine Phase großer emotionaler Distanz zum Ultracycling durchlebt habe.

Deshalb zuerst auch mal ein bisschen Gemecker. Ich bin immer wieder erstaunt wie wenig Anstrengung die Versanstalter machen auf ihrer Website (die dringend eine Überarbeitung benötigt) zeitnah und umfassend zu berichten. Diese Arbeit so zu vernachlässigen schadet nicht nur dem Rennen sondern vor allem den Rennteilnehmern, die versuchen die Kosten über Sponsoren zu decken, oder solchen die über journalistische Projekte die Rennteilnahme finanzieren.

Dieses Jahr kommt einfach zu wenig vom RAAM Media Team. Zwar gibt es auf dem YouTube Channel immer mal schöne Clips von einzelnen Fahrern, aber ohne Hintergrundinfos zum Rennverlauf. Und alle Infos nur über die Facebookseite zu verteilen und selbst dort die Arbeit hauptsächlich den Fans in den Foren zu überlassen reicht nicht aus um das Ultracycling zu promoten.

Dass dazu noch die GPS Tracker zum Start nicht da waren ist für die Fans die das ganze Jahr auf’s Dotwatching warten natürlich ein Desaster. Auch wenn es jetzt behoben wurde, so muss die RAAM Organisation doch für nächstes Jahr wirklich etwas ändern und mal ehrlich über ihre Medienarbeit nachdenken.

Auch die Fahrer selbst leisten aber oft kaum nennenswerte Medienarbeit. Viele machen sich nicht mal die Mühe ihre Einträge im Race Rooster korrekt und vollständig zu machen (hier müsste auch die Rennorganisation konsequenter sein) oder auch nur eine halbwegs aktuelle Website abzuliefern und vielleicht eine Kontaktperson zu Hause Statusupdates posten zu lassen.

Auch bei den Fahrern gibt es aber natürlich einige Facebook- oder sonstige Socialmediaseiten mit recht unterschiedlichem Informationsgehalt.

Den Fahrern und vor allem den sie begleitenden Teams muss man dabei allerdings zu Gute halten, dass es eine enorme Aufgabe ist, während des Rennens vernünftige Medienarbeit zu leisten .

Auch hier macht übrigens Christoph Strasser mit seinem Team sehr sehr gute Arbeit. Damit hat er dem Ultracycling sicher wertvolle Dienste geleistet in den letzten Jahren.

Und ich möchte natürlich die Gelegenheit nutzen, mich bei meinen Teams von 2014 und 2015 zu bedanken. Wir haben uns jeweils wirklich Mühe gegeben alle am Rennen so nahe wie möglich teilhaben zu lassen. Mit der Erfahrung von 2014 und dem Medienprofi Saron im Dauereinsatz haben wir 2017 auch in der Medienarbeit sicher einen Podiumsplatz belegt!

Nun ist mein einführendes Gemecker so lange geworden, dass ich es besser in einem eigenen Artikel poste, dann kann man es auch einfach ignorieren…

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