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RAAM 2019 – Zwischenbericht 1 – Frauen

Das diesjähre Race Across America hatte mit Christoph Strasser und Isabelle Pulver zwei eindeutige und haushohe Favoriten. Beide sind ihrer Rolle bis jetzt voll gerecht geworden.

Christoph hat mittlerweile 5 Time Stations Vorsprung auf seine nächsten Verfolger und Isa liegt fast einen halben Tag vor der momentan zweitplatzierten Daniela Genovesi.

Das Frauenrennen ist dieses Jahr aber äußerst interessant. Darum die Infos dazu hier in einem seperaten Post.

Gestartet sind drei ehemalie RAAM Siegerinnen, die nun auch ums Podium kämpfen. Neben Isabelle (2015 mit 10d 21h 7m) sind das Daniela Genovesi (2009 mit 11d 17h 41m) und Leah Goldstein (2011 mit 11d 4h 41m), die nun beide in der 50-59 Klasse fahren.

Auch wenn Isa klar führt, so ist das Rennen noch lange nicht zu Ende, allerdings kann sie momentan recht souverän von der Spitze agieren. Die beiden dahinter liegen weniger als eine Stunde auseinander und wechseln sich immer wieder in der direkten Verfolgung ab.

Auch Alexandra Meixner bringt schon RAAM Erfahrung mit (2017 2. mit 12d 4h 35m). Das 2017er Rennen war auf Grund der Bedingungen ein schwieriges, eher langsames Rennen, daher kann sie wahrscheinlich schon um die 11 Tage fahren, aber ein Podiumsplatz wird diesmal nicht einfach zu erreichen sein.

Von den drei Rookies schlägt sich Chieko Ozawa sehr gut und liegt immer auf Höhe von Alexandra und damit auf Finisherkurs. Die Dänin Elin Starup und die Australierin Sabine Bird werden beide dagegen noch hart kämpfen müssen um das grüne OFCL in der Ergebnisliste zu bekommen .

Auch Seana Hogan ist wieder dabei und die einzige Teilnehmerin in der 60+ Klasse. Keiner der Teilnehmerinnen verkörpert das RAAM so sehr wie Seana. Leider musste sie eine 24 Stunden Pause einlegen wegen massiver Sitzbeschwerden. Nun ist sie allerdings wieder auf gutem Wege ihren Schnitt „hochzufahren). Sie muss 9,93 Mph fahren um zu finishen, an der letzten TS 23 war sie schon wieder bei 9,81. Sie hat also immer noch eine solide Chance zu finishen.

Es ist schön zu sehen, dass das Teilnehmerfeld bei den Frauen dieses Jahr wieder größer und auch etwas stärker besetzt ist. Isabelle als Favoriten wird mehr Gegenwehr bekommen als Nicole Reist letztes Jahr.

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